Ausstellungstermine 2015

Angebote aus den Ausstellungen

 

       

   

 

Gabriele Mayer in der MZ:

Widerständige Kunst verliert ihren Ort

LetzteAusstellung
 


Finissage:
Samstag - 30. Januar - ab 11 Uhr

   
 

 
 
 Zum Abschluss ihrer Austellungstätikeit
zeigt die ostwestgalerie nochmal ihr Profil.

Keramikkunst - Plastik - Grafik und Malerei ihres Künstlerstammes

Wer schon früher genauer hingesehen hat, konnte sehen, dass
wir oft jungen KünstlerInnen ihre ersten Chancen gegeben
haben und dass wir häufig die Kunst von Frauen ausgestellt
haben - im Gegensatz zu den meisten Galerien, die
sogenannte "abgesicherte Kunst" d.h. bereits möglichst
überregional (bis zum Überdruss) bekannte, gut verkäufliche Kunst
gezeigt haben.

In dieser letzten Ausstellung wollen wir auch noch einmal auf Künstlerinnen der jungen Generation hinweisen wie
Hanna Woll , aufgewachsen in Regensburg, letzte Meisterschülerin
von Stefan Balkenhol an der Kunstakademie Karlsruhe.
Neues von Ihr sind die 3D-Drucke ihrer Plastiken im Kleinformat, die ein echtes Sammelgebiet auch für Leute mit sehr schmalem Geldbeutel werden können.





Unser Kredo war bei unserer Tätigkeit immer
"Kunst muß nicht leicht eingängig sein".
Allzuglattes und Oberflächliches erschien uns nie ausstellungswert.

Zeigen wollen wir zum letzten Male auch das , was
von der Galerie selber an Kunst organisiert wurde :
Die Regensburger Künstlerteller die aus mehrere Jahre
in der Galereie abgehaltenen Symposien hervorgegangen sind ,
Mappenwerke von Rudi Pospieszczyk und die
Mappe zu seinem 70.Geburtstag , in der Arbeiten von namhaften
KünstlerInnen seiner Galerie vertreten sind. Ebenso das
Künstlerbuch REN HUI,
das Hawe Knyrim in Zusammenarbeit mit dem chinesischem Künstler
herausgegeben hat.

Wir waren auch die einzige Regensburger Galerie, die öfters
auf internationalen Messen vertreten war und dort
Werke regionaler Künstler gezeigt hat.

   

 
Geöffnet
Mittwoch bis Freitag 15 -  20 Uhr  und Samstag 11 - 14 Uhr
und gerne

nach telefonischer Vereinbarung
(0941-55427)

  

 

 

 

 
 

20 Jahre Ostwestkunst Galerie
weiter zu sehen:

Déjà Vu 2

Hawe Knyrim

Keramikobjekte und Fotografie


Chinesische Kunst:
 
Papier-/ Holzschnitt + Tuschemalerei


Galerieeditionen :
 
Künstlerbuch, Mappenwerke, 
Regensburger Künstlerteller

 

 

Die Ausstellung zeigt 
drei weitere Facetten der Tätigkeit 
der Regensburger ostwest-galerie.


1.Hawe Knyrim ist Galerist und Künstler, der sich vorwiegend mit Keramik und auf den vielen Galeriereisen nach Asien mit deren ästhetischer fotografischer Dokumentation beschäftigt. Als Keramiker ist er international vernetzt . So finden sich z.B. Objekte in der polnischen Nationalgalerie. In seiner keramischen Arbeit legt er größten Wert darauf, neue künstlerische Aspekte in eigener Technik und Expression zu verwirklichen. Seit 1993 arbeitet er immer wieder an seinem Konzept „Vermessenheit der Messung“ in unterschiedlichen Erscheinungsformen.

 


2. Chinesische Kunst zeigte die Galerie Knyrim in mehreren Ausstellungen. Insbesondere die Galeristin Brigitte Knyrim baute intensive Kontakte in China zu Künstlern und Kunsthochschulen auf. Authentische Kunst aus China in hoher Qualität zu zeigen, war das Ziel. Bevorzugt wurden dabei die Verbindung von traditionellen und modernen Techniken und Ausdrucksweisen, Chinatuschen von in China angesehenen Künstlern, Holzschnitt-Objekte und traditionelle Keramik wurden dem Regensburger Publikum vorgestellt.


 

3.Eine Reihe von Editionen sind im Laufe der 20 Jahre Galeriearbeit entstanden: 
die
Regensburger Künstlerteller, die in aufwendigen von Hawe Knyrim bereitgestellten Technikmöglichkeiten die malerische Arbeit der Eingeladenen in keramische Möglichkeiten umsetzen konnten. Jahrelang wurden sie in der Galerie gearbeitet. Von Rudi Pospieszczyk über Günter Kempf, Gisela Conrad, Lena Bosch waren viele bekannte Künstler/Innen Gast der Teller-Symposien.

 


Verschiedene
Druckgrafische Mappenwerke wurden von der Galerie in Zusammenarbeit mit vielen Künstlern erstellt, wie Franz Hitzler :„Regensburger Mappe“ oder die Geburtstagsmappe von Rudi Pospieszczyk.

Hawe Knyrim erstellte mit dem chinesischen Künstler REN HUI aus Peking ein Künstlerbuch mit Handdrucken. U.A...

 

 

 

20 Jahre Ostwest-Galerie Knyrim   1992 – 2012

Am 14. März 1992 eröffneten Brigitte und Hawe Knyrim die erste Ausstellung der neuen Galerie :
„Václav Šerák und Lubomir Šilar - Keramikobjekte“ 
Mit diesen zwei international bekannten Keramikkünstlern hatte die Galerie ihr Programm bestimmt : 

Keramische Kunst von mindestens überregionaler bis weltweiter Bedeutung mit Betonung unserer östlichen Nachbarn.

Als Idee hatte die Galerie schon seit dem Kauf des Hauses Hinter der Pfannenschmiede 1977 existiert. Vorläufig bestand im Erdgeschoss die Keramikwerkstatt von Hawe Knyrim. Der Anstoß zur Auseinandersetzung mit der Keramikkunst Tschechiens kam auch von dort : Eines Tages klingelte ein ziemlich durchnässtes junges Paar, die Verständigung war mit einigen Brocken Englisch ziemlich schwierig. Es stellte sich heraus, dass die beiden aus Budweis stammten, er Keramiker Michael Škoda war und sie gerade aus Koblenz kamen, wo sie Große Salzbrandarbeiten von Hawe Knyrimin der Ausstellung im Schloss  gesehen hatten. Sie wollten Knyrim gerne kennen lernen. Gegenbesuche wurden vereinbart und die Knyrims wurden von da an in die grandiose und begeisternde Keramikszene der damals noch sozialistischen Tschechoslowakei eingeführt. Einige Jahre gab es dann Keramikausstellungen zum Jahresende unter Beteiligung von Michael Škoda, bis die Galerie-Idee reif war.

Das Galerie-Radar erweiterte sich schnell auf Größen deutscher Keramik und weiterer Ostländer und es wurden weitere Aktivitäten ergriffen : 1993 veranstaltete die Ostwest-Galerie ein internationales Keramiksymposium- übrigens weitgehend ohne Unterstützung selbst finanziert -  in den Tonwerken Ponholz mit einer großen Ausstellung im Salzstadel an der Steinernen Brücke, wo sie 1995 auch eine bemerkenswerte „Karel Pauzer-Ausstellung: Die Kreatur" veranstaltete. Ebenfalls ab 1995 wurden einige Jahre lang jährlich zu Jahresbeginn die „Regensburger Künstlerteller“ von Maler/Innen der Region mit sachkundiger Unterstützung durch Hawe Knyrim hergestellt, der Beginn der OstWest-editionen.

Nachdem Rudi Pospieszczyk seine Galerie geschlossen hatte, legte er der Ostwest-Galerie nahe, etwas für „seine" Künstler zu tun, so kam als neues Aufgabenfeld Malerei und Grafik in die Galeriearbeit. Die erste Bilder-Ausstellung war 1997 Rudi Pospieszczyk selbst gewidmet, bald kamen Sara Rogenhofer und Franz Hitzler dazu. Die Kontakte von Brigitte Knyrim zu chinesischen Künstlern führten zu mehreren Ausstellungen chinesischer Kunst.

Einer ganzen Reihe von Künstlernachwuchs gab die Ostwest-Kunst die Chance einer ersten Ausstellung in einer professionellen Galerie, so z.B. Susanne Ibler, Tom Kristen, Nashun Nashunbatu (der anschließend eine steile internationale Karriere hinlegte), Leo Schötz u.A.

Der Ruf der Ostwest-Kunst war auch überregional zu hören : Der Künstler Thomas Baumgärtel wollte  eine Kunst-Banane an den Galerie-Eingang sprayen, was Hawe Knyrim zum Ärger seiner Frau Brigitte (die nicht anwesend war) verweigerte, er war gegen jede Art von Bananenrepublik, auch wenn's eine ehrenwerte Kunst-Bananen-Gesellschaft sein sollte : vermutlich die einzige Galerie Deutschlands , die diese Auszeichnung ablehnte.

Als einzige der Regensburger Galerien war die Galerie Knyrim auf diversen Kunstmessen vertreten: Art Vienna, Kunstmarkt Dresden, Art Karlsruhe mehrfach. Ebenso wurde sie  mehrere Male  für Museen und öffentliche Galerien tätig, sie kuratierte z.B. Ausstellungen für das tschechische Kulturjahr Schleswig-Holstein (Tschechische Keramik im Keramikmuseum Kellinghusen und Karel-Pauzer-Radierungen im Literaturhaus Kiel), für das Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen (bedeutendstes Museum für moderne Keramik in Deutschland) u.A.

 

 

Vergangene Ausstellungen